Be surgarfree and happy!

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Nachdem Du die Wirkungsweise von Haushaltszucker und die Trigger für seinen Konsum kennst (siehe dazu den Blogbeitrag: So raffiniert ist der Zucker), stellt sich die Frage: Bist Du bereit „to be sugarfree and happy“ oder willst Du weiterhin Deine Gesundheit von Körper und Psyche beeinträchtigen, weil Du Dich an den regelmäßigen Zuckerkonsum gewöhnt hast?

Wenn Du Dich für ersteres entscheidest, hast Du den wichtigsten Schritt bereits getan. Die folgenden Zeilen sollen Dich bei der Umsetzung Deiner Entscheidung unterstützen.

  1. Was gilt es eigentlich zu vermeiden?

Nachdem Du die Wirkungsweise von Haushaltszucker und die Trigger für seinen Konsum kennst (siehe dazu den Blogbeitrag: So raffiniert ist der Zucker), stellt sich die Frage: Bist Du bereit „to be sugarfree and happy“ oder willst Du weiterhin Deine Gesundheit von Körper und Psyche beeinträchtigen, weil Du Dich an den regelmäßigen Zuckerkonsum gewöhnt hast?

Wenn Du Dich für ersteres entscheidest, hast Du den wichtigsten Schritt bereits getan. Die folgenden Zeilen sollen Dich bei der Umsetzung Deiner Entscheidung unterstützen.

2. Wo ist überall Zucker enthalten?

Zucker hat den Weg in viele Lebensmittel gefunden: Neben den offensichtlichen Problemfällen wie Schokolade, Energydrinks, Kuchen und Marmelade findet sich dieser in erstaunlichem Ausmaß auch in Fertiggerichten, Müsli, Jogurt, Softdrinks, Dosengemüse, Ketchup, Fruchtsäften, Alkohol. Aufgrund der weit verbreiteten Verwendung von Zucker ist es fast unmöglich, ihn komplett zu vermeiden. Das ist ja auch nicht notwendig – wer will schon päpstlicher sein als der Papst? Es reicht aus, wenn Du die tägliche Menge von Zucker in Deiner Nahrung entschieden und entscheidend reduzierst.

3. Was sollte man statt der zuckerhältigen Nahrung zu sich nehmen?

Frisches Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen , Linsen…), Vollkornprodukte (Brot, Nudeln, Reis…), Nüsse, Fisch, Eier, Käse, Naturjogurt, Kräuter – das alles ist vereinbar mit einem zuckerfreie(re)n Leben .

Vor allem für die Entwöhnungsphase gibt es mehrere gesündere Alternativen zu Zucker wie Ahornsirup, Honig, Stevia oder süße Früchte. Wer schon mal eine in zuckerfreien Kakao gedunkte Dattel verspeist hat, weiß, dass es auch jenseits vom raffinierten Zucker Möglichkeiten für den süßen Genuss gibt.

Das Trinken von 2-3 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser und Tee unterstützt das Projekt Zuckerfreiheit, denn das ist gesund und mindert die Zuckerlust.   

4. Bewegung und Natur – zwei wohltuende Begleiter

Schokolade macht glücklich, aber nur kurz. Willst Du Dein Glück auf ein stabileres Fundament stellen, gönne Dir Bewegung, am besten in der Natur. Die körperliche Betätigung im Freien tut Körper und Geist nachhaltig gut, unterstützt die Ausschüttung von Serotonin, stärkt das Immunsystem und entschleunigt den Geist. Zwar fördert Zucker ebenfalls den Serotoninhaushalt, es ist aber medizinisch nachgewiesen, dass er auf längere Sicht negative Auswirkungen auf Körper und Geist hat.

5. Werde der Meister Deiner Emotionen/Lebenssituationen

Der Auslöser für den Griff zu Schokolade und Co ist immer ein ähnlicher: Stress, Müdigkeit oder eine emotional herausfordernde Situation. Viele Menschen sind darauf konditioniert, die Herausforderungen in ihrem Leben mit Zuckerkonsum zu kompensieren, nach dem Motto: Wenn schon alles so schwierig ist, dann hab ich auch Recht auf eine süße Entschädigung. Ich kann diesen Zugang gut verstehen, doch hat er mit wahrem Genuss nichts zu tun und ist ein Garant für einen zuckerabhängigen Körper.

Außerdem überdeckst Du mit der Kompensation durch Süßes das auslösende Problem.  Im „Zuckerrausch“ stellt man sich nämlich seltener die Frage, ob und wie man Dinge in seinem Leben verändern will, sodass man nicht mehr so viel Stress, Müdigkeit oder Emotionen empfindet. Ein gutes Rezept dafür, dass sich bald wieder ähnliche Empfindungen zeigen werden.

Widerstehst Du der süßen Versuchung, so wirst Du viel eher das Problem in der Tiefe betrachten und konstruktive Lösungen finden können. Du wirst die Erfahrung machen, dass Emotionen, Stress und Müdigkeit vorübergehen, auch wenn Du auf den Zuckertrost verzichtest und zB einfach nur einen langen Spaziergang machst. Je mehr Du die Emotionen, die bisher den Zuckerkonsum ausgelöst haben, einfach nur beobachtest und ziehen lässt, ohne darauf zu reagieren, desto freier und SELBSTbewußter wirst Du Dich fühlen. Du bist dann Herr und nicht mehr Opfer Deines emotionalen Haushaltes

6. Warum macht ein zuckerfreies Leben glücklicher?

Es gibt neben den offensichtlichen gesundheitlichen Aspekten viele gute Gründe dafür, dem Zucker Ade zu sagen. So fängt der wahre Genuss erst dann an, wenn die Zuckerabhängigkeit aufhört. Die Geschmacksnerven werden wieder sensibler, sie brauchen weniger starke Reize und können feinere Geschmäcker wahrnehmen. Dadurch schmeckt das Essen „bunter“ und der natürliche Instinkt dafür, welches Essen Dir guttut, wird geschult.

Hast Du Dich vom Zucker entwöhnt, ist es einfacher, in schwierigen Lebenssituationen bei Dir zu bleiben bzw wieder schneller in Deine Mitte zu kommen. Du bist klarer, ausgeglichener, lebendiger und hast einen besseren Zugang zu Deiner Intuition.

Also dann – viel Freude in Deinem zuckerfreien Leben!

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